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In erster Linie hat die IATA (International Air Transport Association) das E-Ticket verpflichtend eingeführt, um Kosten für die Airlines zu sparen. Denn während sie das klassische Papierticket noch über acht Euro pro Stück gekostet hat, sind es beim E-Ticket nur noch rund 80 Cent. Dennoch sind die geringeren Kosten längst nicht der einzige Vorteil und somit Grund, weshalb das elektronische Ticket zum neuen Standard geworden ist: Während in Deutschland das E-Ticket mittlerweile fast ausnahmslos umgesetzt wird, ist das in vielen anderen Ländern noch nicht der Fall. So könnt ihr bei der Ein- oder Rückreise eventuell Probleme bekommen, wenn ihr ausschließlich per E-Ticket reisen möchtet. Das gilt beispielsweise für viele Länder in Nordafrika oder bei Flügen von und nach Russland. Auch hier empfiehlt sich daher zur Sicherheit das zusätzliche Ticket in Papierform. In einigen Ländern müsst ihr bei der Einreise, um ein entsprechendes Visum zu erhalten, zudem eine Bestätigung über euren Rückflug vorlegen. Dabei reicht das E-Ticket nicht immer aus. Tragt deshalb unbedingt das ausgedruckte „Itinerary Receipt“ mit euch. In solchen Fällen könnt ihr bei der Airline gegen eine Gebühr das Papierticket nachbestellen. Die Kosten liegen bei rund acht Euro.

Weitere Infos zur Vielfliegerkarte und Bonusmeilen findet ihr hier im Ratgeber für Vielfliegerprogramme. Bei Flügen der Lufthansa kann das e-Ticket für den Online-Check-in sowie den Check-in per SMS genutzt werden. Das Ausdrucken des Flugscheins ist also im Regelfall nicht notwendig. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass das System einmal versagt, hat die Fluglinie ein standardisiertes Vorgehen, um den Flugbetrieb dennoch aufrechterhalten zu können. Für die Passagiere bringt das E-Ticket zahlreiche Vorteile wie die freie Sitzplatzwahl beim Online-Boarding mit sich. Zudem können über die Lufthansa E-Tickets bei ihren Partnern der „Star Alliance“ gebucht werden, wozu beispielsweise die Air Canada, Singapore Airlines oder TAP Portugal und United gehören. Obwohl das E-Ticket also auf den ersten Blick wenig aussagekräftig wirkt, liefert es alle notwendigen Infos für den Check-in. Alles in allem hat die Umstellung auf das E-Ticket das Reisen per Flugzeug also unkomplizierter, schneller und somit auch komfortabler gemacht.

Es gibt also viele gute Gründe dafür, das E-Ticket, welches euch per E-Mail zugeschickt wird, in Papierform auszudrucken. Bei einigen Fluggesellschaften ist das für den Check-in noch notwendig. In der E-Mail findet ihr in der Regel entsprechende Informationen. Seid ihr euch unsicher, so könnt ihr auch vorab bei der Airline nachfragen, ob ihr das E-Ticket ausgedruckt oder sogar das Papierticket benötigt. In den meisten Fällen ist das bei Flügen innerhalb von Europa oder auch nach Nordamerika, Australien, Neuseeland, Kanada und anderen digitalisierten Ländern aber nicht notwendig. In diesen Fällen ist es umweltschonender und komfortabler, ganz auf das Ausdrucken zu verzichten. Diese Frage lässt sich also nicht pauschal beantworten und sollte im Einzelfall entschieden werden. Viele können nach wie vor nichts mit dem Begriff des E-Tickets anfangen und zeigen sich dementsprechend verunsichert, wie sie bei beziehungsweise nach der Buchung eines Fluges vorgehen müssen. Genau genommen handelt es sich beim elektronischen Ticket aber um nichts anderes als den klassischen Flugschein – nur, dass dieser eben nicht mehr in Papierform, sondern digital zugestellt wird.

In der Regel wird dieser per E-Mail an den Passagier gesendet und steht dort zum Abruf oder Ausdrucken bereit. Das weitere Vorgehen unterscheidet sich jedoch von Airline zu Airline. Aus diesem Grund sind zumeist in den E-Mails alle wichtigen Informationen für den Passagier enthalten, wie dieser mit dem E-Ticket umgehen soll. Alternativ könnt ihr mit der Deutsche Bahn App euer Ticket direkt mit dem Smartphone buchen und dem Kontrolleur auf dem Handy vorzeigen.

22. Juni 2020 von admin
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